Tipps zum Datenschutz

Es gibt nicht nur eine Möglichkeit im Internet Geld zu verdienen. Zahlreiche Blogs und YouTuber sind in den letzten Jahren groß geworden und finanzieren sich durch Affiliate, Werbeeinnahmen oder eigene Produkte. Datenschutz bei Online Umfragen was hat es damit auf sich

Datenschutzseite bild

Wenn es um das Thema Online-Umfragen geht, dann hört man in diesem Zusammenhang oft das Thema Datenhandel oder Missbrauch der Nutzerdaten. Es gibt jedoch einige Tipps und Tricks mit denen ihr erkennen könnt ob ein Anbieter seriös ist oder nicht.

Online Umfragen als Nebenjob

Wer glaubt, dass er mit solchen Anbietern schnell reich werden kann, hat sich getäuscht. Viele der Anbieter werben mit exorbitant hohen Summen, doch dies sind oftmals leere Versprechungen und der erste Anhaltspunkt für unseriöse Anbieter. Jeder der solche Portale nutzt muss sich dessen bewusst sein. Trotzdem lässt sich mit wenig Aufwand ein kleines Zusatzeinkommen generieren.

Bei bezahlten Online Umfragen geht es hauptsächlich um das Ausfüllen von Umfragen. Im Gegenzug erhälst Du dafür eine Belohnung. Diese kann in Form von Geld, Sachprämien aber auch als Gutschein erfolgen. Meist liegt die Vergütung bei ca. drei Euro pro Stunde, jedoch kann bei sehr umfangreichen Umfragen die Vergütung auch erheblich steigen.

Der richtige Anbieter für Online Umfragen ist entscheidend

Nicht jeder Anbieter hat eine gute Absicht. Die Anmeldung sollte daher immer kostenlos für Dich sein. Wird von dir eine Teilnehmergebühr verlangt, dann solltest Du lieber von dem Anbieter absehen. Nicht Du solltest für die Umfragen zahlen, sondern derjenige welcher die Umfrage für dich zur Verfügung stellt.

Die Unternehmen die Geld in Online Umfragen investieren, werden in der Regel mit wichtigen Informationen über aktuelle Trends oder Kundenwünsche belohnt. Diese Daten sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je um neue Trends absehen zu können.

Ein Blick auf die Datenschutzerklärung

Anbieter die Produkte oder Internetseiten betreiben, sind dazu verpflichtet auf den Datenschutz aufmerksam zu machen. Nutze diese Gelegenheit. Schau dir zunächst die Internetseite genau an. Es lohnt sich auch immer einen Blick in die Datenschutzerklärung zu werfen. Dort findest du wichtige Ansprechpartner und Informationen wie deine Daten verarbeitet werden.

Empfehlenswert ist es auch ein Blick in das Impressum zu werfen. Dort findest du die verantwortliche Person oder Gesellschaft die hinter dem Unternehmen steht. Auch die Haftung wird dort erklärt.

Ohne Einwilligung geht es nicht

Bevor ein Unternehmen mit der Erhebung durch eine Umfrage beginnen kann, der Nutzer ausdrücklich darüber Informiert werden an welche Stelle die Daten weitergegeben werden. Ohne deine Einwilligung geht es nicht. Lies dir die Bedienungen immer genau durch.

Auswertung der Online Umfrage durch Dritte

Selten werten Unternehmen die durchgeführten Umfragen selbst aus. Deine Daten müssen also an einen vertrauenswürdigen Dritten weiter gegeben werden. An dieser Stelle kommt nun das Thema Datenschutz ins Spiel. Der Anbieter darf nur, wenn er dich vorher ausdrücklich darüber informiert hat, deine Daten an Dritte weitergeben.

Achte auch hier immer an wen deine Daten weitergegeben werden. Scheint dir die Stelle unseriös wechsele lieber den Anbieter.

Das Thema Datenhandel im Bezug zu Online Umfragen

In Zeiten von Facebook und Google ist der Umgang mit Daten im Internet immer wichtiger geworden. Nutzer achten mehr und mehr darauf ob ihre Daten bei einem Anbieter sicher sind.

Bei Umfrageportalen geht es darum Daten zu erheben und auszuwerten. Das heißt, je nach Thema können dich teils persönliche Fragen erwarten. Da Umfragen den Zweck erfüllen sollen einem Unternehmen Informationen über Produkte oder das Nutzerverhalten zu geben, werden Daten zwangsläufig weitergegeben. Nutzt du solche Plattformen solltest Du dir dessen stets bewusst sein.

Es hilft oftmals wenn du unsicher bist, etwas über den Anbieter zu recherchieren. Dabei können dich Google und Co unterstützen.

Datenhandel verhindern: 6 Säulen zum Datenschutz?

Wenn du verhindern möchtest, dass Unternehmen mit deinen Daten handeln, stehst du selbst in der Verantwortung.

  1. Achte darauf welchen Anbieter du nutzt.
  2. Gib deine persönlichen Daten nur heraus wenn du es für Nötig erachtest.
  3. Verzichte auf die Angabe von optionalen Daten. Auch wenn diese manchmal notwendig erscheinen.
  4. Mach von deinem Auskunftsrecht regelmäßig Gebrauch. So kannst du prüfen welche Daten zu deiner Person gespeichert sind.
  5. Lies immer die Datenschutzerklärung und das Impressum.
  6. Kommt ein Anbieter dir nicht seriös vor, dann nimm lieber einen anderen Anbieter.

Allgemeine Begriffe zum Thema Datenschutz

  • Bundesdatenschutzgesetz – Wenn es in Deutschland um das Thema Datenschutz geht, dann ist das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) die oberste Instanz. Es bildet die Grundlage für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Das deutsche Gesetz zum Schutz deiner Daten hat in Europa einen der höchsten Standards. In Deutschland hat der Datenschutz oberste Priorität.
  • Datenschutzrecht – Das Datenschutzrecht ist eng mit dem Datenschutz verbunden. Es beschreibt “das Recht des Betroffenen, die Hoheit über die eigenen, von Fremdinstanzen verarbeiteten Daten” zu behalten. Sprich, dass du über den Umgang mit diesen Daten informiert werden musst.
  • Datenschutzrichtlinie – Die Richtlinie 95/46/EG der Europäischen Gemeinschaft ist allgemein als Datenschutzrichtlinie bekannt. In der Datenschutzrichtlinie wird der Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung personenbezogener Daten definiert.
  • Datenschutzerklärung – Eine Datenschutzerklärung wird von den Website – Betreibern dazu genutzt um die Nutzer über den Datenschutz auf der Plattform zu informieren und zu wahren. Sie enthält neben den Angaben zu Verwendung und Speicherung von Daten ebenfalls Informationen und Regelungen zur Erhebung von Daten. Ebenfalls muss laut neuer EU-Datenschutzgrundverordnung ein Datenschutzbeauftragter benannt sein.
  • EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) – Die EU-Datenschutzgrundverordnung ist das Ergebnis der stetigen Angleichung in Europa. Sie wurde am 25. Mai 2018 ein ganzheitliches Datenschutzrecht für Europa  und ersetzt die Datenschutzrichtlinie 95/46/EG. Länderspezifische Unterschiede wird es dann nur noch in Ausnahmefällen geben. Das Ziel der EU-DSGVO ist die Grundrechte jeder Person zu wahren, indem personenbezogene Daten geschützt werden.

Fazit

Abschließend muss dazu gesagt werden, wenn Du dich auf einem Internetortal anmeldest sollte dir klar sein, dass deine Daten genutzt werden. Möchtest Du dies nicht dann hast du dennoch zahlreiche Möglichkeiten im Internet nebenbei etwas Geld zu verdienen. Du kannst zum Beispiel diverse Smartphone Apps nutzen oder aber kleine Microjobs, wie das fotografieren von bestimmten Produkten, annehmen. Viele der Anbieter die wir testen erfüllen diese gesetzlichen Bestimmungen im Umgang mit euren Daten. Sollte dies nicht so sein machen wir euch darauf Aufmerksam, schaut dazu regelmäßig in unserem Blog vorbei und bleibt auf dem aktuellsten Stand.